1. Themengruppe Grundwissen und Benutzereinstellungen
Zurzeit werden Computer mit einer
hocheffektiven Hardware und dem anspruchsvollen Microsoft
Betriebssystem Windows Vista verkauft. Wer die Möglichkeit hat
bei einem Händler noch ein Windows XP mittels einer
System-Builder-Version zu erhalten, oder ein Windows Vista mit
Downgrade auf Windows XP, kann weiter auf Windows XP bauen. Er kann
auch sein bisheriges Windows XP auf einen neuen Computer umziehen
lassen. Jedoch in der Ferne winkt bereits das neue Microsoft Windows
7, das besser als Windows Vista sein soll. Inwieweit es besser ist als
Windows XP wird sich zeigen. So folgt eine Windows-Version nach der
anderen. Das ist die Strategie von Microsoft.
Die Firma wurde im Jahr 1975 vom US-Amerikaner Bill (William) Gates und seinem Freund Paul Allen gegründet. Das Ziel war die Entwicklung von Software für Personalcomputer. Es begann mit dem Disk Operating System, bekannt unter der Abkürzung DOS, oder MS DOS (für Microsoft-DOS). Nach mehr als dreißig Jahren ist Bill Gates einer der reichsten Männer der Welt, wenn nicht gar der reichste. Er unterstützt mit seinem Vermögen einige gemeinnützige Stiftungen zur Förderung von Bildung und Gesundheit. Microsoft ist in dieser Zeit der weltweit führende Softwarehersteller für Computerbetriebssysteme geworden. Nach den DOS-Versionen, entstanden ab 1985 die Windows Versionen 1 bis 3.X, 9X, NT, ME, 2000 und 2001 - die Version Windows XP, welches noch heute das meist verbreitete Computer-Betriebssystem ist. Ihm folgte 2007 das problembehaftete Betriebssystem Windows Vista. Der Verkaufserfolg für dieses Betriebssystem entsprach nicht den Erwartungen, so bemühte sich Microsoft um Besseres, nämlich das Windows 7, das nun möglichst noch 2009 auf den Markt kommen soll. Eine RC (Release Candidate) Version ist bereits im Test.
Die Erfolge der Betriebssysteme waren auch immer mit wesentlichen, qualitativen Hardware-Verbesserungen verbunden. Aus 8-Bit-Prozessoren wurden 16- und 32-Bit-Prozessoren, aus dem Datenspeichersystem FAT (File Allocation Table) wurde FAT16 mit dem noch DOS, aber auch schon Windows zurecht kam, schließlich FAT32 für die Windows9X-Systeme, die aber nicht mehr ausreichten für das Windows NT, 2000 und XP. Es wurde das NTFS - Datenspeichersystem (New Technology File System) eingeführt. Windows XP beherrscht standardmäßig viele Operationen, die bisher Zusatzprogramme voraussetzten. Dazu kommen einige völlig neue Funktionen wie Remote-Unterstützung, der direkten Vernetzung mehrerer Computer und erweiterte Netzeigenschaften. Plug&Play-Treiber (Einstecken und Spielen) für Mediengeräte wie z. B. Scanner, digitale Kameras, Videorecorder usw. wurden integriert. Eine breite Palette an Gerätetreibern steht zur Verfügung, so dass auch neue Anwendungen und Hardware-Komponenten problemlos bedient werden können. Spiele mit großem Speicherbedarf und hoher Taktfrequenz durch fortgeschrittene Sound- und Grafikkarteneinbindung bringen - auch über Internet - Abwechslung auf den PC. Windows XP Rechner dienen bei Bedarf als .NET-Zentrale und als Mittler zwischen Komponenten wie Web-Diensten, Web-Media und Offline-Geräten. Neu sind ferner Funktionen wie Videokommunikation und PC-to-Phone-Unterstützung. Damit ist Windows XP ganz schön voll gestopft und entsprechend schwerfällig geworden. Versionskonflikte mit Systembibliotheken (Dynamic Link Libraries = DLLs) lassen sich, sofern erforderlich, durch paralleles Laden verschiedener DLL-Versionen eliminieren. XP besitzt auch eine Defragmentierungsfunktion zum Räumen der Festplatte von überflüssigen DLLs und deren verbliebenen Teilen. Die Benutzeroberfläche verfolgt das Ziel, den Anwender bei seinen täglichen Arbeiten besser zu unterstützen. Der Start von Windows XP erfolgt nicht, wie bei den Vorgängerversionen, auf der Basis von DOS, das nur noch in Rudimenten vorhanden ist. Es gibt aber die erweiterte Startoption im „Abgesicherten Modus“ für Rettungsoperationen.
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Überarbeitet im Januar 2012
Aktualisiert am 10.02.2012